Tschernobyl Sperrzone in Belarus

  • garantiert kleine Gruppe mit max. 7 Teilnehmer*innen
  • Transport im Urbexplorer-Expeditionsbus / 6 Tage / deutschsprachiger Guide
  • Unterkunft: 5 Nächte in 2 * Hotels im DZ mit einfacher Ausstattung; EZ Zuschlag 100 € /Reise
  • Mahlzeiten: 5 x Frühstück, 4 x Abendessen inklusive
  • 3 Tage Exkursion auf dem Territorium des Polesye Reservat in Belarus
  • alle erforderlichen Genehmigungen für die Sperrzone inklusive
  • Dosimeter in ausreichender Menge
  • Teilnehmer mindestens 18 Jahre alt
  • Diese Reise beginnt und endet in Minsk; Flüge müssen selbst gebucht werden
  • Transfers vom Flughafen Minsk zum Hotel inklusive
  • KEIN VISUM zur Einreise nach Belarus; nur ein gültiger Reisepass mit Auslandskrankenversicherung nötig

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Beschreibung

Tschernobyl Sperrzone in Belarus
Letztes Jahr besuchten 124.000 Menschen die Sperrzone von Tschernobyl. Auf weißrussischem Gebiet gibt es ein ähnliches Territorium, das in Folge der Katastrophe eingerichtet wurde. Nur circa 1.000 Menschen besichtigten im Jahr 2019 diesen Ort. Die weißrussische Sperrzone nördlich der Ukraine bietet also eine Alternative zur mittlerweile stark besuchten Region rund um das havarierte Kernkraftwerk. Dort gibt es zwar keine Geisterstadt wie Prypjat, doch dafür locken mehrere Dutzend verlassene Dörfer und Fabriken sowie eine Stadt, die zur Zeit der Katastrophe noch im Bau war. Die Strahlung in der weißrussischen Sperrzone ist deutlich höher als auf ukrainischem Gebiet und aufgrund der geringen Besucherzahl sind die Orte noch nahezu unberührt und wirken wie im Dornröschenschlaf gefangen.
Polessisches Staatliches Schutzgebiet
Für 22.000 Menschen aus 96 Dörfern und Städtchen bedeutet die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl noch immer großes Leid und Entwurzelung. Das Atomkraftwerk liegt nur wenige Kilometer von Polesien entfernt, weshalb die Region von dem nuklearen Niederschlag unmittelbar nach der Katastrophe am stärksten betroffen war. Die Menschen mussten die kontaminierten Gebiete verlassen, um den gesundheitlichen Folgen der Strahlung zu entgehen. Zwei Jahre nach dem Unfall entstand am 18. Juli 1988 das Naturschutzgebiet Polesien, eine von Wäldern und Feuchtgebieten geprägte Tieflandregion, die sich über weißrussisches, ukrainisches, polnisches und russisches Territorium erstreckt. Mit über 180.000 Quadratkilometern ist sie rund halb so groß wie Deutschland.  Doch nach dem Verschwinden der Menschen entwickelte sich die Natur in einem derart ungeahnten Ausmaß, dass das Sperrgebiet zu einem einzigartigen Naturreservat wurde, in dem sich Flora und Fauna ungestört entwickeln können. Viele der im Reservat vorkommenden Arten stehen auf der Roten Liste.
Wer lebt heute im Naturschutzgebiet Polesien?
Auf unserer Exkursion werden wir das Dorf Pogonnoye, eine der größten Siedlungen der weißrussischen Sperrzone besuchen.Vor dem Unfall lebten dort 1.053 Menschen. Das Dorf war Zentrum der Staatsfarm “Sieg des Sozialismus”. Es beherbergte ein Sägewerk, eine Mühle, eine mechanische Werkstatt, eine Sekundarschule, ein Kulturhaus, eine Bibliothek, einen Kindergarten, ein Krankenhaus, ein Verbindungsbüro, eine Kantine, 3 Geschäfte und einen Garten. Auch werden wir unzählige für diese Region typischen Holzhäuser erkunden sowie einen tollen Ausblick zum Reaktor und Sarkophag des Kraftwerks von einem Turm dicht an der Grenze bekommen. Am zweiten Tag besuchen wir eine riesige Kolchose, rostige Schiffswracks am Ufer des Pripjat sowie die unvollständige Stadt “Slonecznoye” die eine Art Mini-Pripjat sein sollte. An drei Tagen erkunden wir auf dem Territorium des Polessischen Staatlichen Radioökologischen Schutzgebietes aufgegebene Siedlungen, Werkstätten, Kolchosen, verlassene Schulen und jede Menge verlassener Holzhäuser.
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Reiseablauf

ANREISETAG MINSK – TRANSFERS ZUM HOTEL

  • Eigener Flug nach Minsk International Airport (Zeitunterschied +1 Stunde am Ankunftsort)
  • Ankunft am Flughafen von Minsk, wir sorgen für den Transfers zum Hotel, Fahrer mit dem Urbexplorer Logo wird auf dich warten und bringt dich zum Hotel
  • gegen 21.00 Uhr Ortszeit kurzes treffen mit dem deutschsprachigen Reiseleiter
  • Danach Zeit zur freien Verfügung, Übernachtung im sauberen Hotel East Time 2 * in Minsk

REISEROUTE MINSK – HOINIKI

  • Frühstück und Check Out aus dem Hotel, Beginn der Minsk-Sightseeing mit sowjetischer Architektur;
  • Unabhängigkeitsplatz mit Lenin-Denkmal, Rote Kirche, Dzerzhinsky-Denkmal und ehemaliges
  • Hauptquartier des KGB, Oktoberplatz, Siegesplatz mit einem 40-Meter-Obelisken zum Ruhm der während des Großen Vaterländischen Krieges
  • Fahrt mit dem Kleinbus nach Hoiniki
  • Übernachtung in Hoiniki / einfaches Hotel “Zuravinka”/ und gemeinsames Abendessen (im Preis inclusive) in einem nahe gelegenen Restaurant

HOINIKI – POLESYE STATE RADIOECOLOGICAL RESERVE – HOINIKI

  • Frühstück im Hotel danach Fahrt nach Polesye State Radioecological Reservat
  • Ganztägiger Ausflug in der Sperrzone, zunächst besuchen wir die Tschernobyl Ausstellung im Dorf Babchin. Hier erfährst du die Geschichte des Polesye-Reservats, den Unfall von Tschernobyl, und diverses Equipment und Dosimetriegerätschaften.
  • Nach dem Besuch der Ausstellung – Exkursion auf dem Territorium des Reservats: zahlreiche Dörfer, Siedlungen, Kolchosen, am Ufer des Pripyat fotografieren wir rostige Schiffe u.s.w. danach Rückfahrt nach Hoiniki
  • Übernachtung in Hoiniki und gemeinsames Abendessen (im Preis inclusive) in einem nahegelegenen Restaurant

VIERTER TAG / HOINIKI – POLESYE STATE RADIOECOLOGICAL RESERVE – HOINIKI

  • Frühstück im Hotel danach Fahrt nach Polesye State Radioecological Reservat. Ganztägige Exkursion auf dem Territorium des Reservats mit einem tollen Aussichtspunkt, zahlreichen Dörfern, Lebensräume der Wildtiere u.v.m.
  • Übernachtung in Hoiniki und gemeinsames Abendessen in einem Restaurant

HOINIKI – POLESYE STATE RADIOECOLOGICAL RESERVE – HOINIKI

  • Check Out und Frühstück im Hotel danachFahrt nach Polesye State Radioecological Reservat.
  • Ganztägige Exkursion auf dem Territorium des Reservats.
  • Abendessen im Restaurant (im Preis inclusive) Rückfahrt nach Minsk und Check In im Hotel in Minsk

MINSK – FLUGHAFEN – ABREISETAG

  • Frühstück oder Lunchpaket und Check out aus dem Hotel
  • Wir organisieren den Transfer zum internationalen Flughafen von Minsk. Abreise zu den Heimatdestinationen

Wo fahre ich überhaupt hin?

Leistungen

INKLUSIVE

  • Transport während der Tour (Minibus, 6 Tage)
  • deutschsprachiger Guide (6 Tage)
  • Unterkunft: 5 Nächte in 2 * Hotels im Doppelzimmer mit einfacher Ausstattung
  • Einzelzimmer nur mit Zuschlag von 100 € /Reise
  • Mahlzeiten: 5 x Frühstück inclusive, 4 x Abendessen inclusive
  • dreitägige Exkursion auf dem Territorium der Polesye State Reserve (Auswirkungen der Katastrophe von Tschernobyl)
  • Sondergenehmigung für den Besuch des Polesye-Reservats
  • Sondererlaubnis für den Besuch von Grenzgebieten
  • Deutsche Reisebegleitung
  • Dosimeter Terra P in ausreichender Menge während des Aufenthaltes
  • Die Höchstteilnehmerzahl für diese Exkursion ist auf 7 begrenzt
  • Die Teilnehmer müssen mindestens 18 Jahre alt sein

TOURPROGRAMM IM POLESYE RESERVAT

  • Exkursionen
  • Transport
  • Dosimetrieüberwachung
  • örtlicher Guide
  • Genehmigungen

NICHT INCLUSIVE

  • Auslandsreisekrankenversicherung (PFLICHT bei der Einreise) Kopie von der Police muss bei der Einreise vorgezeigt werden
  • Trinkgelder für Guides und Fahrer sowie private Wünsche
  • Mittagessen / Snacks

Fragen & Antworten

Fragen und Antworten zu Belarus

Informationen zur Strahlung

Was ist eine Urbexplorer Abenteuerreise?

Unsere Abenteuerreisen beginnen im jeweiligen Land, in welches die Gäste per Flugzeug reisen. Gemeinsam brechen wir dann zu den verschiedenen Destinationen auf. Wir erkunden und entdecken von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und soweit es die Wetterbedingungen zulassen. Wir nehmen unsere Mahlzeiten gemeinsam ein und verbringen auch die Nächte in einer gemeinsamen Unterkunft oder Hotel. Da wir meist Abseits der touristischen Routen unterwegs sind,  muss mit einfachen aber sauberen Unterkünften gerechnet werden. Danach fliegen die Gäste wieder zurück nach Deutschland.

Eine Abenteuerreise wie diese kann mitunter sehr anstrengend sein und einige Unwägbarkeiten mit sich bringen. Um zu erfahren ob Du den Mut hast um an unserer Expedition teilzunehmen stell Dir folgende Fragen:

  1. Schaffe ich es eine längere Zeit in einem Kleinbus zu fahren?
  2. Schaffe ich es mit einem vollbeladenen Rucksack, Stativ etwa 3 bis 5 km am Tag zu wandern?
  3. Bin ich trittsicher und habe ich einen ausgeprägten Orientierungssinn?
  4. Komme ich mit kurzzeitig wenig Schlaf aus und mit einem veränderten Tagesablauf während der Expedition aus?
  5. Habe ich Lust in einem kleinen Team von Entdeckern eine spannende Abenteuerreise zu erleben?
  6. War ich bereits alleine in fremden Ländern auf Reisen und finde ich mich zurecht?

Der Altersdurchschnitt bei unseren Reisen

Auf unseren Reisen kommen Menschen verschiedenster Altersgruppen in Kontakt. Die jüngsten Teilnehmer unserer Tschernobyl-Touren waren gerade 18 Jahre alt, unsere älteste Teilnehmerin, die uns letztes Jahr auf unserer Tschernobyl Radiation Tour begleitet hat, war sage und schreibe 80 Jahre alt, wofür wir den größten Respekt haben. Der Großteil unserer Gäste ist zwischen 25 und 70 Jahren alt. Diese Mischung finde ich persönlich sehr gut, denn die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass sich Jung und Alt prima verstehen, gemeinsame Themen haben, ihre Erfahrungen in angeregten Gesprächen austauschen und sich gegenseitig Hilfestellungen, zum Beispiel beim Fotografieren, geben.

Dies liegt vor allem an der kleinen Gruppengröße (an unseren Reisen nehmen höchstens 15 Personen teil), an der ungezwungenen und familiären Atmosphäre sowie daran, dass sich meine Mitarbeiterin und ich altersmäßig irgendwo dazwischen befinden und gänzlich Teil der Gruppe sind.

Damit du von Anfang an richtig vorbereitet bist, bitte vergiss nicht:

  • gültigen REISEPASS – ohne diesen ist ein Zugang in die Sperrzone nicht möglich. Visum ist NICHT erforderlich!
  • Regenjacke oder wetterfeste Kleidung im Fall von Schlechtwetter.
  • Schutz gegen Mücken, Zecken und andere Insekten (warme Jahreszeit)
  • Saisonal angepasste bequeme Bekleidung (lange Ärmel und lange Hosen), Kopfbedeckung (Sonnen-/Regenschutz) und festes Schuhwerk.
  • Gaffer Tape für Reparaturen

Fotografische Ausrüstung

  • Reserve Akkus – keine Lademöglichkeit vor Ort
  • ggf. Reservekamera
  • Genügend Speicherkarten
  • Powerbank

Bestellablauf

  • Einen Platz in unserem Urbexplorer Expeditionsteam für Dich und eventuell deiner Begleitung sichern indem Du diese auf dieser Seite buchst.
  • Du schaust ob Du noch einen gültigen Reisepass hast, wenn nötig müsstest Du einen beantragen. Ein VISUM wird NICHT benötigt zur Einreise nach Weißrussland wenn man mit dem Flugzeug anreist (Flughafen Minsk)
  • Wir senden Dir einen Reisevertrag, mit allen Details zur Reise. In diesem Vertrag benötigen wir auch noch Angaben von Dir. Auch benötigen wir eine Kopie deines Reisepasses. Diesen Vertrag liest Du dir gewissenhaft durch, ganz besonders die Reisebedingungen. Wenn alles in Ordnung ist unterschreibst du diesen und sendest zwei Ausfertigungen an uns zurück mit einer Kopie deines Reisepasses.
  • Du zahlst 30 % vom Reisepreis innerhalb einer Woche an uns damit dein Platz sicher ist.
  • 6 Wochen vor Abfahrt überweist Du uns die restlichen 70 % vom Reisepreis
  • Nachdem der Gesamtbetrag eingegangen ist bekommst Du von uns eine Bestätigung darüber
  • Spätestens 21 Tage vor Abfahrt benötigen wir final deine Reisepassdaten (Kopie des Reisepasses) da du sonst nicht in die Sperrzone einreisen darfst.
  • Etwa 6 Wochen vor Abfahrt bekommst Du in einer Rundmail alle Infos zur Fotoabenteuer sowie die Zeiten zur Abfahrt und einen groben Tagesablauf

Hinweise

Das Polesye & Chernobyl Naturreservat in Weißrussland ist ein militärischer Sicherheitsbereich und keine Touristenregion mit ausgebauter Infrastruktur und westeuropäischem Niveau bitte bedenkt das bei eurer Buchung. Das Hotel in Hoiniki ist ein Touristenhotel/ Hostel mit einfacher Ausstattung. Außerdem ist es nicht die Chernobyl Sperrzone mit Kraftwerk und Geisterstadt Pripjat. Diese befindet sich auf Ukrainischer Seite und ist eine andere Tour.

ÄNDERUNGEN IM TOURABLAUF VORBEHALTEN

Unsere Fotoabenteuer sind eine Mischung aus Sightseeing, Lost Places Touren und Abenteuerreisen. Diese Reisen sind eine Kombination aus einer Wanderreise mit Expeditionscharakter und ausreichend Zeit für eigene Erinnerungsfotos ganz gleich, ob mit System, Vollformatkamera, Spiegelreflexkamera oder dem Smartphone. Unsere erfahrenen Guides zeigen dir die schönsten Fotospots und Sehenswürdigkeiten während der Reise. Hier dreht sich alles um das Erkunden von tollen Landschaften, Architektur, Relikten aus dem kalten Krieg und Details aus der Geschichte.

Visafreie Einreise nach Belarus

Präsident der Republik Belarus Аlexander Lukashenko hat am 24. Juli 2018 den Erlass Nr.265 zur Änderung des Erlasses des Präsidenten der Republik Belarus № 8 vom 09.01.2017 unterschrieben. Der obengenannte Erlass № 265 verlängert die Dauer der visafreie Einreise nach Belarus von 5 bis 30 Tagen für Staatsbürger von 74 Staaten, darunter Deutschland. Der Erlass trat am 27. Juli 2018 in Kraft.

Wichtig!

Die Regelung zur visafreien Einreise gilt nicht:
-für die Personen, die nach Belarus mit den Flügen von Russland kommen sowie diejenigen, die von Minsk weiter nach Russland fliegen möchten (diese sind Binnenflüge ohne Grenzkontrolle);
-für die Ausländer, die offizielle Reisen machen: diplomatische, dienstliche, spezielle und andere gleichgestellte Pässe werden nicht berücksichtigt.

Der Erlass gilt für Staatsbürger 80 Staaten, darunter aller Staaten der Europäischen Union, sowie der USA, Kanada, Australien, anderer in der Migrationssicht günstiger Staaten, strategischer Partner der Republik Belarus, der Staaten, die visafreie Einreisen für die Staatsbürger der Republik Belarus in einseitiger Weise eingeführt haben. Dabei gilt die Regelung zur visafreien Einreise auch für Nichtbürger der Republik Lettland sowie für staatenlose Personen der Republik Estland.

Der Erlass ist auf Aktivierung der geschäftlichen, touristischen und privaten Reisen der Ausländer mit gewöhnlichen Reisepässen gerichtet.

Die visafreie Einreise muss über den Grenzkontrollpunkt am Nationalen Flughafen Minsk erfolgen, dabei ist Folgendes bereitzuhalten:
1) ein gültiger Reisepass bzw. Ersatzreisedokument, der mindestens drei Monate ab dem Tag der Ausreise aus Belarus gültig ist (ID-Karten werden nicht akzeptiert);
2) Zahlungsmittel: Auslands- oder Nationalwährung im Gegenwert von mindestens zwei Basiswerten für jeden Tag des Aufenthaltes in Belarus (zurzeit ungefähr 23 Euro, aber wir empfehlen genaue Summe immer vor der Einreise zu prüfen);
3) eine in Belarus gültige Police der Reisekrankenversicherung mit der Versicherungssumme von mind. 10000 Euro.

Wir sind ein Reiseveranstalter aus Deutschland und organisieren Reisen nach Tschernobyl seit 2014. Wir unterliegen dem deutschen Reiserecht. Nach deiner Buchung bekommst du von uns einen Reisevertrag und einen Sicherungsschein nach § 651k BGB per E Mail zugesendet. Dieser sichert deine Anzahlung (30 %) und Restzahlung (70 %) ab. Beleg dafür ist der so genannte Sicherungsschein, der mit der Buchungsbestätigung an die Kunden ausgegeben werden muss.

Unser Partner TravelSecure – Die Reiseversicherung der WÜRZBURGER

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Bewertungen

Kundenbewertung:
⭐⭐⭐⭐⭐ (Daniel S. schrieb im Oktober 2019)

Vor 3 Jahren war ich bereits mit Urbexplorer in der Zone, 3 Jahre später in diesem Oktober zog es mich dann doch zurück. Was hat sich verändert? Die womöglich größte Veränderung war die Zunahme des Tourismus dort, nicht zuletzt wegen dem HBO Dokudrama “Chernobyl”. Dies stellt natürlich ganz andere Anforderung an die Fotografen, aber auch die Kreativität des Guides ist hierbei extrem wichtig.

Mit Lisa hatten wir eine schlaue, sympathische und humorvolle Frau an Bord, die uns nicht nur azyklisch abseits des Touristenschwarms zu den schönsten und interessantesten Spots führte, sondern auch eine erstaunlich gute wissenschaftliche und historische Expertise der Zone hatte. Dank ihr konnten wir dort unvergessliche Momente erleben und auch auf der Kamera einfangen. Verstärkt wurde Lisa durch unseren Fahrer, der unermüdlich die anstrengenden Straßen der Sperrzone bewältigte und dank seiner Fahrkünste uns schnell und sicher an die Spots brachte, ohne dass uns die Bandscheiben rausrutschten.

Dieses Gefühl der Kameradschaft erlebte ich dank der kleinen Gruppengrößen auf jeder Reise mit Urbexplorer. Auch hier schweißte die Gruppe sich schnell zusammen und jeder half dem anderen. Die freundschaftliche Atmosphäre erlebte ihren Höhepunkt bei einem gemeinsamen Essen bei einer Babuschka und ihrem Mann zum Abschluss der Tour. So herzliche Menschen an einem Ort zu erleben, der das Leben nicht gerade leicht macht, lehrt uns vor allem eines: Wir meckern auf viel zu hohem Niveau und sollten mal genau darauf achten, wie wenig man im Leben eigentlich braucht, um überhaupt glücklich zu sein.

Fazit: Wenn ihr erfahren möchtet, was 1986 wirklich geschah und welche Auswirkungen diese vom Menschen gemachte Katastrophe, sowohl auf Pflanzen- und Tierwelt, sowohl im Positiven als auch im Negativen hatte, dem kann ich diese Reise nur weiterempfehlen. Solltet ihr nur einen Brückentag Urlaub frei haben? Macht nichts! Auch die 2-tägige Tour lässt euch fühlen, als seid ihr dort eine Woche gewesen. Übrigens: Keine Angst vor der Strahlung dort. Auf dem Hin- und Rückflug bekommt ihr mehr ab ;-)